Hintergrund

Höhere Todesraten nach Abtreibung

Veröffentlicht am 21 September 2012

Die mütterliche Sterblichkeit nach einer Abtreibung ist signifikant höher als nach einer Geburt. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die auf dem medizinischen Datenmaterial von nahezu 500.000 Frauen in Dänemark basiert. Damit bestätigt die Studie ähnlich großangelegte Bevölkerungsstudien, die bereits in Finnland und den USA durchgeführt wurden weiter »


Zusammenhang zwischen Abtreibung und psychischer Verfassung

Veröffentlicht am 4 September 2012

Die bisher umfassendste Studie über den Zusammenhang zwischen Abtreibung und psychischer Verfassung belegt, dass Frauen mit einer Abtreibung ein signifikant erhöhtes Risiko haben, psychisch zu erkranken.

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„Abtreibung nach der Geburt“

Veröffentlicht am 17 Mai 2012

Vor wenigen Wochen sorgte ein Artikel der australischen Philosophen Francesca Minerva und Alberto Giubilini im Fachmagazin „Journal of Medical Ethics“ weltweit für Empörung. Unter dem Titel „Abtreibung nach der Geburt: Warum sollte das Baby leben?“ sprechen sich die Autoren für die Tötung von Neugeborenen aus. weiter »


Hauptsache gesund?

Veröffentlicht am 29 März 2012

Die Schattenseiten der Pränataldiagnostik

Für Frühjahr 2012 wurde die Einführung eines neuen Bluttests in Deutschland angekündigt, mit dem es bereits in der 10. Schwangerschaftswoche möglich sein soll, Kinder mit Down Syndrom aufzuspüren. Sind derzeit zur Feststellung von Trisomie 21 noch invasive Diagnostik-Methoden erforderlich, also Untersuchungen, bei welchen Eingriffe in den Körper der Schwangeren vorgenommen werden müssen, verspricht dieser neue Test mittels einfacher Blutabnahme eine „risikofreie“ und „frühzeitige“ Erkennung. weiter »


Stille Helden

Veröffentlicht am 5 März 2012

„Unannehmlichkeiten bis hin zu einem faktischen Ausbildungs- und Berufsverbot“ – so beschreibt ein Artikel der Schweizerischen Lebensrechtsvereinigung Mamma die Folgen, auf die sich jene Hebammen, Pflegepersonen und Ärzte einstellen müssen, die aus Gewissensgründen die Beteiligung an Abtreibungen verweigern.
Das von der Schweizer Verfassung garantierte Grundrecht der Glaubens- und Gewissensfreiheit wird im realen Praxisalltag regelmäßig untergraben. Mamma führt im oben genannten Artikel zwei Beispiele an: zunächst das eines Anästhesisten, der jahrelang auf der gynäkologischen Abteilung gearbeitet hatte, bis der neue Vorgesetzte die bis dahin geltende Abmachung, dass Nietlisbach, so der geänderte Name, „bei Abtreibungen nicht anästhesieren muss“, einfach löste. Nietlisbach war gezwungen, in eine andere Abteilung zu wechseln. In der Anästhesieausbildung sei es heute „Pflicht, bei Abtreibungen zu assisiteren“, so der Artikel. Nietlisbach „kenne eine Person, welche die Ausbildung aus diesem Grund abgebrochen habe“. weiter »